Ein Hundeleben
Ein Hundeleben
Ein (zwei) Hundeleben
Ein (zwei) Hundeleben

Einleitung von Herrchen

Dieses Buch erzählt die Lebensgeschichte zweier Hunde, erzählt von ihnen selbst.

Das Buch erhebt keinen Anspruch auf sachliche und fachliche Richtigkeit, es sind Erlebnisse und erlebte Geschichten aus Hundesicht, verknüpft mit einigen Hinweisen von Herrchen, der dieses Buch verfasst hat.

Von Herrchen: Niemand kann mit Sicherheit sagen, was in einem Hund vorgeht. Wir sind auf Beobachtungen angewiesen. Ich weiß nur aus unserem langjährigem Zusammenleben, dass Hunde auch Gefühle entwickeln können, träumen können und Erinnerungen haben, aber auch persönliche Eigenschaften haben, die von Hund zu Hund unterschiedlich sind.

Wir Menschen sind Partner und Führungspersönlichkeiten für unsere Hunde. Ich denke, wir sind keine Alpha-Tiere und keine Rudelführer für unsere Hundepartner, aber Respektpersonen, an denen sich unsere Hunde orientieren. Allerdings gibt es für dieses Verhältnis sicher Unterschiede, so z. B. aus der Erziehung und Haltungsweise, als Wachhund, Blindenhund, Polizeihund oder Suchhund. In diesem Buch geht es um das Verhältnis Familienhund, Partnerschaft mit dem Menschen als Respekt- bzw. Führungsperson im privaten Bereich. Wenn wir z. B. bei unserem Spaziergang an eine Sache kommen, die dort fremd ist, sei es ein Feldgerät auf dem Feld oder einen Gegenstand auf der Straße, der sich sonst nicht da befindet, sieht mich mein Hund verunsichert an, ich spüre seine Frage: „Was ist das?“. Dann gehe ich mit ihm dahin, wenn es geht, damit er den Geruch und das Objekt kontrollieren kann, danach ist für ihn die Sache erledigt, alles klar.

Erziehung mit Einfühlungsvermögen sind das A und O einer Partnerschaft zwischen Mensch und Hund. Hunde haben in vielen Dingen eine anderer Denkweise als wir Menschen, das muss man beachten und erfühlen, wenn man mit ihnen zusammenlebt. Wir dürfen sie nicht zu sehr vermenschlichen, jedoch ihre Handelsweisen in erlaubten Grenzen respektieren. Sie haben zum Teil andere Bedürfnisse, die sie ausleben können müssen, natürlich im zulässigen Rahmen unseres Zusammenlebens, aber auch nicht nur aus der Sicht des Menschen. Das Verständnis zwischen Mensch und Hund ist da oft nicht einfach. 

Schlussendlich sind wir verantwortlich für ihr Tun und Handeln.

Hier darf ich Herrn Rütter zitieren: „Ich erziehe nicht nur die Hunde, sondern auch ihre Besitzer“.

Hundeerziehung ist nicht einfach, vieles muss man an sich selbst erkennen und beachten, aber auch erkennen, was ein Hund braucht und ihm beibringen, was er darf und soll. Die Bedürfnisse und Handlungsweisen sind von Hund zu Hund unterschiedlich, teilweise grundsätzlich vorgegeben durch die Rassenentwicklung durch die Zucht und über die Vererbung, teilweise durch eigene Erfahrung des Hundesselbst, auch von und mit seinen Besitzern und nicht zuletzt durch die Erziehung und gelebte Praxis. Ein Labrador hat andere Bedürfnisse und Verhaltensweisen als ein Golden-Retriever.

Timo, der Golden-Retriever ist sehr zutraulich, jedoch eigenwillig und teilweise auch stur. Ohne Aggressionen zu anderen Hunden und gegenüber Menschen. Hat jedoch auch eine eigene Meinung zu manchen Hunderüden, was sich in gelegentlichen und äußerst seltenen unwirschem Benehmen zeigt. Aber das auch der Veranlagung von Rüden zuzuschreiben. Soll nicht sein, aber ist so.

Zara ist lebhaft und impulsiv, immer zum Spielen aufgelegt. Zutraulich zu allen Hunden und Menschen ohne Einschränkung.

Sehr aufmerksam gegenüber allem, was sich zeigt und bewegt, egal ob es Vögel oder Flugzeuge in der Luft sind oder Hasen auf dem Feld. Timo interessiert das alles nicht, mit Ausnahme von Katzen und Eichhörnchen, die sieht er genau so wie Zara. 

Das sollen auch die erzählten Erlebnisse und Geschichten zum Ausdruck bringen.

Ich danke hiermit allen, die unsere Hunde mögen und mit uns und zusammen unseren Hunden viel Zeit zugebracht haben.

Viel Spaß beim lesen.

Über das Leben von Timo und Zara gibt es mittlerweile mein Buch im tredition-Verlag: Meine Hunde und ich - Lebensgeschichten meiner zwei Hunde, erzählt von ihnen selbst

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Helmut Kautzner